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Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 21:25
von besti
denko hat geschrieben:Hi,
es wäre es hilfreich wenn sich alle BRK Einheiten bei der Einsatzleitung und/oder bei der UGSanEL an- bzw. abmelden und nicht einfach verschwinden. :geek:



jo, perle ;-)

wie schon erwähnt haben dies auch (wenn auch mit nachfrage) gut 80 prozent
der eingesetzten kräfte gemacht (oder deren Gruppenleiter)

die restlichen lassen sich ja aufgrund der dokumentation nachvollziehen, die
muss man halt drauf ansprechen.

ziel: Alle erfassen, auch die Zeiten (Versicherungsschutz etc.)

:-)

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 21:25
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Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 21:42
von denko
80 Prozent sind zu wenig!

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 21:57
von mm
:idea:

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 22:11
von mm
denko hat geschrieben:80 Prozent sind zu wenig!


Sehr RICHTIG,

natürlich ist der Versicherungsschutz ein sehr wichtiger Punkt.

Das größte Problem ist jedoch, wenn sich die Helferinnen und Helfer nicht abmelden.

Dann muss man davon ausgehen, dass sich DIESE noch im Einsatz befinden und ABGÄNGIG sind.

Ich denke den Ablauf kann sich jeder selbst vorstellen!

AUS DIESEM GRUND IST ES NICHT ZU TOLERIEREN WENN HELFER EINFACH DEN EINSATZ VERLASSEN OHNE SICH BEI DER ZUSTÄNDIGEN EINSATZLEITUNG AB ZU MELDEN!

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Di 3. Jun 2008, 22:14
von besti
mm hat geschrieben:
denko hat geschrieben:80 Prozent sind zu wenig!


Sehr RICHTIG,

natürlich ist der Versicherungsschutz auch ein sehr wichtiger Punkt.

Das größte Problem ist aber, wenn sich die Helferinnen und Helfer nicht abmelden, dass man davon ausgehen muss, dass sich DIESE noch im Einsatz befinden und abgängig sind.

Ich denke den Ablauf kann sich jeder selbst vorstellen!

AUS DIESEM GRUND IST ES NICHT ZU TOLERIEREN WENN HELFER EINFACH DEN EINSATZ VERLASSEN OHNE SICH BEI DER ZUSTÄNDIGEN EINSATZLEITUNG AB ZU MELDEN!



Ich sehe hier vor allem die Gruppenführer in der Pflicht! Sie haben die Verantwortung für die Leute und auch die Pflicht, die Nasen namentlich zu Erfassen!

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Mi 4. Jun 2008, 06:50
von Meles
Schön, dass scheinbar trotz der "Abmelde-Problematik" alles scheinbar gut geklappt hat.
War MELS im Einsatz (über's Netzwerk?)?

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Mi 4. Jun 2008, 19:01
von denko
Hi Sepp,
das Mels wurde nicht benutzt, da es wieder probleme (evtl. anwender Fehler) gab.
Vielleicht gibt es ja ein anderes System!?

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Mo 9. Jun 2008, 07:17
von armin.goestl
Hi zusammen,
also das mit dem An- und Abmelden der Helfer kann wirklich zu einem grösseren Problem werden.
Hier sind vor allem die Leiter der eingesetzten Einheiten in der Pflicht, das zu machen - es kann ja nicht jeder Helfer einzeln zum ELW wackeln...
Um dieses Problem einigermassen in den Griff zu bekommen habe ich ja ein Formblatt (mit freundlicher Unterstützung der BF-München) gebaut. Vielleicht könnte man das ja vorab an die Führungskräfte der Einheiten ausgeben. Beim Ausrücken füllt der das Blatt aus und gibt es dann bei der UGSanEL ab und alles ist erfaßt.
Auch würde eine frühzeitigere Alarmierung der UGSanEL helfen. das würde die Erfassung erleichtern, weil man dann für die Erfassung der Helfer nicht jeder Einheit nachdackeln müßte.

Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Mo 9. Jun 2008, 09:20
von Kate0212
Hi,

ich war bei dem Einsatz auch dabei. Es hat alles super geklappt und der ELRD hatte die Lage und seine Leute voll im Griff (außer die schwarzen Schafe, wie oben erwähnt *G*).

Wir können froh sein, dass alles so glimpflich abgelaufen ist, wäre das Unwetter wirklich so gekommen wie voraus gesagt, hätten die kompletten Einsatzkräfte in dieser Nacht keinen Schlaf bekommen.

Auch die Verpflegung war hervorragend, nochmals ein Lob an den Betreuungsdienst aus Hengersberg/Neßlbach, eure Wurstsemmeln waren super :D

Man hat mal wieder gemerkt, dass die Arbeit Hand in Hand mit Feuerwehr, Polizei und BRK funktionieren muss, ansonsten könnte man so eine "Brandkatastrophe" nicht gemeinsam bewältigen.

Meinen Respekt an alle Feuerwehr'ler die zum Teil ihre Gesundheit riskiert haben um anderen Menschen zu helfen! Ohne den großen und langen Einsatz wäre das Feuer nicht unter Kontrolle gebracht worden.

Vielen Danke auch an die Anwohner die uns zwischenzeitlich mit essen und trinken versorgt haben, wie noch nix da war! Ebenfalls Danke an Hr. Hacker, der auf die schnelle einen Getränkelaster organisiert hat - riesen Respekt!

Anbei noch ein paar Fotos von der Katastrophe - mehr gibts hier http://www.idowa.de/plattlinger-anzeiger/container/container/con/1573953.html

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Re: Einsatzerfahrungen

Verfasst: Mo 9. Jun 2008, 22:27
von rescue service
Es war wie immer!!!

Im Einsatz funktioniert das System. Zwar nicht wie eine Schweizer Uhr, aber unsere Aufgaben (Versorgung, Betreuung, Verpflegung, Koordination, Unterstützung und nicht zuletzt die Einsatzleitung) wurden erfolgreich bewältigt.
Freilich kann man vieles üben, jedoch lebt ein Einsatz auch von Improvisation. Das war immer schon so und wird auch immer so bleiben.
Auch bei diesem Einsatz.

Zum Einsatz selbst: Am schwierigsten war die Anfangsphase. Die Anwesenheit von gefühlten ca. 1.000 FFW'lern (maximalerregt!), ca.2.000 Schaulustigen (sowieso erregt!) und ca. 500 km Schlauchhürden (schlecht verlegt!) ließen ein gewisses Durcheinander aufkommen. Dazu kam, dass etliche Maximalerregte im wahrsten Sinne des Wortes überhitzten und unserer Hilfe bedurften. Problem hierbei war das zu diesem Zeitpunkt noch etwas spärlich vorhandene Personal und die Entfernungen zwischen den Notfallorten (hierbei möchte ich nochmals an die ca. 500 km Schlauchhürden erinnern!). Wenigstens wurden zu diesem Zeitpunkt seitens der FFW schon die wichtigen 500er Infusionen (Mineralwasser und isotonische Getränke) vorgehalten! Auch das spärliche Vorhandensein von 2mtr-Funkgeräten machte zu diesem Zeitpunkt nicht gerade einen positiven Eindruck. Glücklicherweise gibt’s Handys (hier sind wir wieder beim Thema Improvisation).
Und nun kam es wie es kommen musste: Zwischenzeitlich traf mehr und mehr Personal ein, ein Verletztensammelplatz an der Front wurde eingerichtet, die UGSanEL traf ein, ebenso das Schnelleinsatzzelt, welches zum Einsatz kam und auch das Catering kam in die Puschen........Kurzum, die BRK-Uhr funktionierte!!!
Es war wie immer!!!

Zum bereits angesprochenen Problem der Erfassung der Helfer: kann man nicht vielleicht ein ähnliches System wie bei den Atemschutzträgern der FFW in Betracht ziehen, die ihre "Hundemarke" abgeben, wenn sie unter Atemschutz in ein Objekt gehen. Das System müsste man nur auf unsere Belange ummünzen.......
Bei der FFW werden solche Einsätze "der etwas anderen Art" immer auch benützt, auf aufgetretene, sichtbar gewordene Mängel zu reagieren und ihr Material bis hin zum Fuhrpark zu erweitern. Im Anschluss solcher Einsätze sitzt das Geld überall sehr locker! Warum ist das nicht auch bei uns so??????
Nur eine Anregung meinerseits: Anschaffung einer oder zweier Rädertragen. Diese wären bei ähnlichen Einsätzen sicherlich sehr hilfreich. (Auch an andere Großveranstaltungen möchte ich hier erinnern: Volksfeste, Bürgerfeste, ........).
Sicherlich könnte man sich auf eine Art Wunschliste verständigen!?